17.05.2006
Neue Kategorie "Kreatives Schreiben"
Neue Kategorie, neue Ideen ;-) Hier werden in Zukunft alle Texte rund um meinen *Kreatives Schreiben* Kurs landen - ich hoffe, sie gefallen euch...
Seid gesegnet,
Melly
22:15 Veröffentlicht in Geschriebenes | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
13.05.2006
Identitätskrise - oder "Kleider machen Leute"
In letzter Zeit beschäftige ich mich (wohl durch meine Charakterfindung für den Creative writing Kurs angeregt) immer mal wieder damit, wer ich eigentlich bin... also, klar, ich bin Christin, fast 26, Studentin, ich bin Freundin, Tochter und Tante...aber wer bin ich wirklich? oder besser, wie zeige ich wer ich bin? Früher hatte ich das "masken-tragen-syndrom" - ich hatte für jede Situation die passende Maske und hab mich hinter ihr versteckt. Wenn ich genervt war hab ich die "fröhliches Gesicht" Maske aufgesetzt, war die gute Tochter gefragt hatte ich auch die Verkleidung relativ schnell parat. Man vergisst schnell, wer man wirklich ist, wenn man immer wieder in irgendeine Rolle schlüpft und immer nur vorgibt, der zu sein den andere grade in dir sehen wollen... Mittlerweile ist das nicht mehr so - ich hab zwar immer noch andre "Gesichter" für andre Situationen (wenn ich z.B. bei nem Prof bin dann geb ich die Studentin, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin bin ich einfach Melly) aber es zieht sich ein roter Faden durch das Ganze - mein Christsein... Mittlerweile bin ich immer Christ, mal zeig ich das stärker, mal weniger, aber es ist keine Maske mehr da, hinter der ich mich verstecke. Allerdings scheinen das andre Leute nicht immer zu erkennen ;-) Hier kommt das "Kleider machen Leute" ins Spiel. Ich hab überwiegend schwarze Klamotten im Schrank, und ich fühl mich in Schwarz auch sehr wohl - man muss nicht lange überlegen, was man anzieht, man kann sich im Sommer auch mal auf ne Wiese setzen ohne Grasflecken zu befürchten, schwarz sieht immer gut aus und vor allem macht es schlank *lach* In letzter Zeit schminke ich mich dann auch passend zum Outfit - schwarzer Nagellack, dunkler Lidschatten, , helles Make-up (all das wovon die meisten Männer keinen blassen Schimmer haben :-P ) und mir gefällt diese leicht Gothic angehauchte Look. Nur interpretieren die Leute da dann oft ganz schnell was rein was ich gar nicht bin. Vor ein paar Tagen wurde mir das richtig klar - ich lief über den Campus und mir kam nen Typ (auch in schwarz) entgegen, der mich regelrecht musterte. Später stand ich mit Annette an der Straßenbahnhaltestelle und wartete auf die Bahn. Da traf ich den Typen dann wieder und der drückte uns eine Visitenkarte in die Hand für ein Rock-Metall-Gothic-Diskussionsforum. Scheinbar seh ich mehr Goth aus als ich dachte ;-) Kleider machen eben doch Leute, wie ich letztens auch in einer Diskussion erfahren hab. Schwarz lässt viele Leute scheinbar schnell auf umgedrehte Kreuze schließen, was ich dann erstmal klarstellen musste - als Christ hab ich echt was bessres zu tun als mit Satanisten befreundet zu sein! Ganz schön komisch, was man allein aus den Klamotten über einen Menschen schlussfolgert... Sollte ich mir mal überlegen, ob ích nicht auch so bin... Wenn mir so ein handtäschchen-schlenderndes stöckelschuhe-tragendes durchgestyltes Mädel über den Weg rennt denk ich meist auch im ersten Moment 'was ist das denn für eine.....tussie....' Manchmal ist es wohl doch gut wenn man von sich auf andere schließt - dem nächsten "Girlie" das mir über den Weg rennt werd ich nicht gleich von Anfang an Eitelkeit und Arroganz unterstellen....
Seid gesegnet :-)
10.05.2006
Gaben über Gaben
Im Moment beschäftige ich mich mit den Gaben Gottes, von denen ja (angeblich) jeder Christ mindestens eine haben soll. Nur gibt es so wahnsinnig viele Gaben und ich hab keine Ahnung, welche ich denn jetzt haben könnte - dafür könnte ich ziemlich sicher auf Anhieb ein paar nennen, die ich NICHT habe, Gebet zum Beispiel oder Ehelosigkeit. Um herauszufinden, welche Gaben mir Gott gegeben hat, hab ich mir erst mal zwei Bücher gekauft, "3 Farben deiner Gaben" und "D.I.E.N.S.T" - und allein im "DIENST" ist von über 20 Gaben die Rede, die da wären:
Weisheit
Erkenntnis
Glaubenskraft
Krankenheilung
Wunderkräfte
Prophetie
Unterscheidung der Geister
Sprachengebet
Auslegung des Sprachengebets
(1. Korinther 12, 8-10)
Aposteltum
Lehren
Helfen
Leiterschaft
(1. Korinther 12,28)
Dienen
Ermutigung
Geben
Barmherzigkeit
(Römer 12, 6-8)
Evangelisation
Hirtentum
(Epheser 4, 11)
Gastfreundschaft
(1. Petrus 4, 9-10)
Kreativität
(Exodus 31, 3-5)
Gebet
(1. Timotheus 2, 1-2)
Lobpreis
(Psalm 150, 3-5)
Eine lange Liste, da sollte ja wohl etwas für mich dabei sein, sollte man meinen. Also füllte ich lustig Fragebogen über Fragebogen aus (insgesamt waren es 133 Fragen) und heraus kamen - voilá - meine Gaben:
Barmherzigkeit
Handwerk
Kreativität
Evangelisation
Weisheit
Besser gesagt, ein Anstoß, wo meine Gaben liegen könnten... Bei Barmherzigkeit hab ich doch erst gestaunt. Sooooo barmherzig bin ich nicht, aber es stimmt schon, das ich andren Leuten bei (seelischen) Problemen gern zuhöre und versuche, ihnen zu helfen... Eine Freundin von mir meinte auch sie könnte sich Seelsorge für mich ganz gut vorstellen... Hm... Vielleicht sollte ich doch mal ein Seelsorge-Seminar machen ;-) Aber zunächst werd ich mal ne Weile drüber beten - Papa wird schon wissen, was er mir so für Gaben zugedacht hat... Außerdem wüsste ich gern, ob man Gaben wieder verlernen kann? Und wie ist das überhaupt, hat man Gaben für immer oder nur in einer bestimmten Situation? Ich konnte mal in Zungen reden, kann es jetzt aber nicht mehr - hab ich damals nur etwas nachgeplappert oder brauch ich das Sprachengebet jetzt grad einfach nicht oder kann ich es noch, kontrollier mich beim beten aber zu sehr? Fragen über Fragen... Wenn ich mehr weiß meld ich mich wieder ;-)
Bis dahin seid gesegnet
Melly
16:25 Veröffentlicht in Blog | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken



