13.10.2006
Gottes Kraft
Das Reich Gottes ist mitten unter euch.
Lukas 17,21
Das hab ich heute mal wieder gemerkt, als ich in der Offen:bar kellnern war. So richtig Lust hatte ich ja nicht: wahnsinnig viel geschlafen hatte ich mit 4 Stunden auch nicht, und dementsprechend saß ich mehr oder weniger lustlos in der Bar rum und tat meinen "Dienst am Herrn". Ja, richtig gelesen, kellnern geh ich in der Bar schon für Gott, aber das machte es heute nicht uhnbedingt lustiger - gut, das Daddy das ändern kann :-D Und so merkte ich, wie meine Laune immer mehr stieg, Schlafmangel und Bauchschmerzen zum Trotz. Und obwohl wir heute echt wenig zu tun hatten, war es (zumindest für mich) ein total erfolgreicher Abend, weil richtig tolle Gespräche in Gang gekommen sind. Ich konnte mich ein paar Minuten mit Rolf unterhalten, einem geistig Behinderten, bei dem ich normalerweise echte Schwierigkeiten habe, ihn zu verstehen - heute ging das super und es war echt schön mit ihm zu reden. Da kam ein Gast rein, der im Moment in Bremen zu einer Tagung ist und fragte, ob wir eine christliche Kneipe seien, da wir ja nen Bibelspruch an der Tafel stehen hätten. Ich erzählte ihm ein wenig über das Konzept der Bar und schon war ein echt gutes Gespräch im Gange über die Kirche, den Glauben und die einheit zwischen verschiedenen Gemeinden und auch wenn er es absolut nicht verstehen konnte, warum ich ohne Bezahlung zwei bis drei Tage im Monat 7 oder mehr Stunden in einer Kneipe arbeite hoffe ich mal, das meine Erklärung (*das ist für mich Zeit, die ich in Gottes Reich investiere, ich bin ja genau deshalb hier, damit solche Gespräche wie genau jetzt stattfinden*) ihn ein wenig zum Nachdenken angeregt hat. Zu guter Letzt hatte ich eine ähnliche Diskussion dann noch mit ein paar Studenten, von denen zumindest einer mit mir zusammen Religionswissenschaft studiert. Irgendwie kam das Gespräch auf die Freaks und sie waren echt ganz interessiert - ich hab sie für Sonntag eingeladen und ich bete, das sie kommen, es wär soooo cool!!!!
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01.10.2006
Ich war's nicht - oder: mir fällt keine passende Überschrift ein
Grade auf dem Weg nach Hause vom GIS ("God is speaking") ist mir was Merkwürdiges passiert... Ich hab ne Geschichte aufgeschrieben - ok, das ist jetzt an sich nicht sooo wahnsinnig merkwürdig, weil ich ja immer mal wieder schreibe, aber diesmal hatte ich das Gefühl, das ich die Geschichte nicht verfasst habe - mir wurde sie *nur* diktiert... Ich hab keine Ahnung, warum ich den Text geschrieben habe, ich hab nur so ne leise Ahnung, für wen... Na ja, deshalb stell ich ihn einfach mal hier aufs Blog, vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen (wenn ja, ich hätt gern Feedback *lächel*)
Diese Gedanken... Das Mädchen schüttelte den kopf - unwillig, trotzig. Sie wollte doch normal sein, sein wie alle anderen, so wie die Gesellschaft es von ihr erwartete - eben mit dem Strom schwimmen. Aber sie schwamm nicht mit dem Strom.
Sie schwamm gar nicht.
Sie wollte nicht - manchmal - und manchmal konnte sie nicht, zumindest hatte sie das Gefühl. Aber der Strom ließ sie nicht los - und wieder einmal saß sie da, auf dem großen Felsen und ließ ihren Blick über die stürmische See schweifen. Lauschend hob sie den Kopf - da, es war schon wieder da. Es rief sie - konnte denn nur sie das hören? *Prinzessin* flüsterte es, *meine Prinzessin, Geliebte, komm zu mir... Du bist fremd da, wo du grad bist - bist eine Fremde in seltsamen Land, und dabei gehörst du doch in mein Reich... komm...*
Das Mädchen wollte nicht, wußte nicht, konnte nicht... Wie sollte sie auch wissen, dass das unendlich Gute sie gerufen hatte, berufen hatte, ihr Amt anzutreten im ewigen Reich? Schwarze Prinzessin...
*Meine Geliebte... komm...*
Die Sonne versank, der Tag war dahin, das Mädchen ging heim - aber das Rufen hörte nicht auf. Tag für Tag, Stunde um Stunde hörte sie sie - diese unglaublich traurige Stimme, dies Wehklagen: *Geliebte... Komm heim... Warum hast du mich allein gelassen? Komm doch, oh komm, ich bitte dich!*
Jeden Tag ging das Mädchen hinaus zum Meer und blickte in die Wellen. Tief, so tief - und unergründlich, wie sie selbst.
*Meine Prinzessin... komm zu mir...*
Das Sehnen war zu stark, die Stimme zu laut - das Mädchen ging. So tief das Wasser, so zärtlich die nasse Umarmung - und statt tintenschwarzem kalten Todeskuss fand sie leuchtendgolden ihren Prinzen - seine Umarmung - seinen Friedenskuss.
22.09.2006
Never touch a running system!
jaja....fummel niemals an einem system rum, das funktioniert... warum beherzige ich diesen Rat nur nicht *lach* das hat mir jetzt ein paar computerfreie Tage eingebracht, da ich vor einem monat mein XP neu installiert habe - nur leider konnte ich es nicht aktivieren und als ich bei Stefan war am Wochenende ist die Aktivierungsfrist abgelaufen... Das heißt, ich kam nach Hause und konnte meinen PC nicht mehr nutzen...und weil es nicht anders zu lösen war musste XP mal wieder neu installiert werden *mit den augen roll* na ja, wenigstens hab ich jetzt eine version, die aktiviert ist und ich erspar mir den stress in 30 tagen *g* allerdings hab ich vergesen, meine blöde festplatte zu teilen und ärger mich jetzt darüber - da fällt mir doch glatt noch so ein schlauer spruch ein: ein PC ist immer nur so schlau wie sein Benutzer - wenn es danach gehen würde, hätte ein Badewannenstöpsel einen höheren IQ als ich :-D



