23.06.2006

Party im Auftrag des Herrn

Stell dir vor, es laufen Hunderte von Menschen über die Strasse und feiern. Nein, ich meine keine Brasilianer im WM-Fieber ~_~ Also, vergiss für nen kurzen Moment die WM (auch wenns noch so schwer fällt :-P) und stell dir eine tanzende Menschenmenge vor, die durch die Straßen zieht und feiert. Nein...die Love Parade mein ich auch net... Stell dir des weiteren einen Mann vor, der relativ leicht bekleidet an der Spitze dieser Menge läuft, singt, tanzt, über die Straße hüpft und mehr Party macht als alle anderen. Und JETZT stell dir vor, das dieser Mann ein König ist. Geht nicht? Ein König würde nie seine Amtswürde außer Acht lassen und hüpfend durch die Straße tanzen? Geht doch! In 1.Chronik 15, 16-29 kannst du's nachlesen... Der gute Mann hieß David und hatte zu einem großen Fest geladen. Er trieb alles an Instrumenten auf, was er finden konnte, von Harfen über Zimbeln bis hin zur Laute war alles da und über all dem ertönte der Lärm von Trompeten. Ich frag mich, wie man da den Gesang der Menschen noch hören konnte... Na, jedenfalls war es David total egal, was alle anderen von ihm halten würden - er wollte feiern, und das tat er auch. Er jubelte, hüpfte und tanzte und achtete nicht auf seine Frau, die ihn missbilligend ansah - in der Bibel steht sogar, das sie ihn dafür verachtete, aber das war David egal. Er wollte Gott loben und wie kann man das besser als mit Musik? Das haben wir gestern auch im Hauskreis gemerkt... Es fing schon damit an, das wir diesmal vor dem Haus statt im Haus gesungen haben, "Treppenlobpreis" sozusagen. Es war ziemlich cool, natürlich haben uns die Nachbarn gehört, ein paar Leute von gegenüber kamen sogar raus und einer stellte sich hin und tat so, als ob er uns dirigieren würde - aber das war uns egal, es war einfach toll da draußen zu stehen und unsere Freude an Gott kundzutun. Gegen 20 Uhr hörten wir dann mit Lobpreis auf - da kleine Kinder in der Nachbarschaft waren und wir die nicht stören wollten. Aber die Lust am Singen war uns noch lange nicht vergangen... Nach ner kleinen "Quasselstunde" haben wir uns ins Haus verzogen. Frido klimperte so auf der Gitarre vor sich hin, ich konnte das Summen auch nicht ganz abstellen und eh wir uns versahen waren wir mittendrin im schönsten Lobpreis. Zimbeln, Harfe und Trompete hatten wir nicht, aber die brauchten wir auch nicht - ein Hocker, ne Packung Mikadostäbe und ein mit Reis gefülltes Glas eignen sich super zum Lobpreis machen :-D Irgendwann kam Cate dann noch und holte ihre Trommel dazu - es war einfach super! Kaum war ein Lied zu Ende konnte man aus irgendner Ecke "mehrmehrmehr!!!" hören - wir mochten gar nicht mehr aufhören und jetzt weiß ich auch, warum es David total egal war, ob ihn jemand schief ansehen könnte weil er tanzend durch die Straßen hüpfte...

Lobt den Herrn mit allen Instrumenten!
Halleluja - lobt den Herrn! Lobt Gott in seinem Tempel! Lobt ihn, den Mächtigen im Himmel! Lobt ihn für seine gewaltigen Taten! Lobt ihn, denn seine Größe ist unermeßlich! Lobt ihn mit Posaunen, lobt ihn mit Harfe und Zither! Lobt ihn mit Tamburin und Tanz, lobt ihn mit Saitenspiel und Flötenklang! Lobt ihn mit Zimbelschall und Paukenschlag! Alles, was lebt, lobe den Herrn! Halleluja!

Psalm 150

22.06.2006

Wieder online!!!

so...nachdem mein Laptop jetzt insgesamt drei oder vier mal Windows neu installiert bekommen hat bin ich grad dabei, das Service Pack 2 zu installieren... *hofft das der Schlepptop durchhält* Zwar geht er kommentarlos aus, wenn ich das von der Microsoft Seite ziehe, aber es gibt ja genug Sp2-Downloadlinks bei Google *g* Scheinbar waren die Fehlermeldungen wohl Spam aus dem Internet - dummer Nachrichtendienst - und es ist soweit mein Virenscan das sagt auch sonst alles ok... Ich hoff jetzt einfach mal, das Drohungen a la *ich tret dich in die Tonne oder schmeiß dich aus dem Fenster* reichen, damit der Lap keine Zicken mehr macht ;-)


Daddys fetten Segen


Melly

11:35 Veröffentlicht in Blog | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

16.06.2006

von Megaphonen und Neonleuchtreklamen

Es gibt Tage, da funktioniert nichts... Alles geht irgendwie schief, alles läuft so an dir vorbei und du fragst dich, warum du überhaupt aufgestanden bist. Vielleicht betest du dann und wenn Gott nicht sofort antwortet dann denkst du, das deine Gebete irgendwie an der Zimmerdecke kleben bleiben, das Gott dich nicht hört - oder dir nicht zuhören will. In der letzten Zeit ging es mir ab und zu so. Ein paar Dinge gingen schief, ich wachte morgens schon mit Kopfschmerzen auf, etwas, worauf ich mich total gefreut hatte wurde abgesagt und so weiter... Und Gott schien weit weg, vermutlich musste er grad in Afrika ein paar Kinder retten. Mir kams so vor, als ob ich in der Warteschleife wäre: Wenn du Gott loben willst, drücke die 1. Wenn du Gott danken willst, dann drücke die 2. Wenn du dich nach ihm sehnst und seine Nähe suchst - kein Anschluss unter dieser Nummer, tut mir leid, ihre Verbindung wurde unterbochen...

Und dann gibts so Tage, an denen Gott permanent mit dir redet, laut, klar und deutlich. So war es gestern. Vor ein paar Tagen hatte ich Papa gefragt, ob er nicht mal klar und deutlich mit mir reden könnte - er meinte ja und holte das Meaphon raus... Nach dem Hauskreis gestern bin ich noch in die Offenbar gegangen. Ich hab über ein paar Gedanken nachgedacht, bei denen ich mir nicht sicher war, woher die kommen - von Gott, von mir selbst, vom Teufel oder vielleicht bildete ich mir das alles auch nur ein? Mein Blick fiel auf nen Artikel aus "Neues Leben": *Die Stimme Gottes hören lernen* Das war genau das, was ich wollte und ich fing an zu lesen. Ein Satz sprang mich förmlich an: Gott kann uns dennoch an den Platz bringen den er sich für uns wünscht. PENG, da war es, das Megaphon, und ich dachte, es geht nicht mehr deutlicher. Aber Gott wollte wohl auf Nummer Sicher gehen, denn als ich meine Bibel aufschlug las ich folgenden Text aus Hesekiel 16, 6-8:

Ich kam an dir vorüber und sah dich hilflos und blut- verschmiert am Boden liegen. Da sagte ich zu dir: 'Du sollst am Leben bleiben und heranwachsen wie eine Blume auf dem Feld!' Du blühtest auf und wurdest zu einer schönen Frau voller Anmut. Deine Brüste wuchsen, dein Haar war voll und schön. Aber immer noch warst du völlig nackt. Wieder kam ich an dir vorüber, und ich sah, daß du alt genug warst, einen Mann zu lieben. Da breitete ich meinen Mantel über dich aus und bedeckte deinen nackten Körper als Zeichen dafür, daß du meine Frau sein solltest. Ich, der Herr, schwor dir Treue und schloß mit dir einen Bund fürs Leben. So wurdest du meine Frau.

Und ich dachte, deutlicher als Megaphon geht nicht - da war die Antwort auf eine weitere meiner Fragen... Wie war das noch in meinem "Bete zu Jesus" Eintrag? "Schon cool, wie Gott mit mir redet... Durch *Kritzeleien* an Fahrplänen, durch Freunde und sogar durch das Fernsehen..." Und manchmal haut er mir seine Meinung halt auch ziemlich direkt um die Ohren... ;-)


Seid gesegnet

Melly