25.05.2007

aus alt mach neu

In letzter Zeit dreht sich bei mir ziemlich viel ums Beten - und nachdem ich gestern erst über formelhafte Gebete diskutiert hab (ihr wisst schon dieses "Vater-unser-im-Himmel-
murmelmurmelmurmel-amen!" und das so schnell das man glauben könnte das die Leute damit nen Geschwindigkeitsrekord brechen wollen) hab ich mich daran erinnert, das ich mir irgendwann mal mein eigenes Vater Unser geschrieben hab. Blasphemie? Ketzerei? Keine Ahnung, ich war es halt leid, immer den selben altbekannten und zur Gewohnheit gewordenen Wortlaut runterzuleiern. Ich hatte das Gefühl, dabei geht der eigentliche Sinn der Worte irgendwie verloren, also griff ich zum stift und machte mir mein eigenes - frei nach Luther's Ausspruch gegen die Kritiker seiner bibelübersetzung: "Nehme sich also jeder Klugscheißer selber die Bibel vor und mach er sich seine eigene..." ;-)


Abba Vater

Abba, mein geliebter Vater, der du im Himmel thronst,
lass mich deinen heiligen Namen mit allem ehren, was
ich tue. Hilf mir, dein Königreich auf der Erde zu sehen
und nach deinem Willen zu leben, damit du auf Erden
ebenso verherrlicht wirst wie es im Himmel geschieht.
Sorge du auch heute wieder für mich und gib mir das,
was ich brauche. Vergib mir, wo ich Sünde getan habe
und hilf mir, all denen zu vergeben, die gegen mich
schuldig geworden sind. Schütze mich vor den Verlockungen
Satans und lass ihn keine Macht über mich haben.
Herr, dir allein gehört die Macht über mein Leben;
Herrlichkeit und Ehre sollen Dein sein bis in alle Ewigkeit!

Amen

01.11.2006

"Good Vibrations" - Erntedankfest im Hoffnungshaus

Komme grad vom Erntedankfest mit den Freaks - es war einfach nur cool :-D Schon am Samstag trafen Corcken, Mörßl und Joachim bei mir ein, um lustiges Kürbis-Wettschnitzen zu veranstalten *g* Dabei sind zwei echt tolle "Fratzen" entstanden, die heute das Hoffnungshaus schmückten. Wir wollten einen Abend veranstalten, an dem wir Gott einfach mal DANKE sagen für die Gaben, mit denen er uns beschenkt hat - nicht nur, das er uns mit Essen versorgt, sondern vor allem mal für die kreativen Fähigkeiten, die Gott in uns gelegt hat. Und ich muss sagen, die Bremer Freaks sind allesamt kreative und einfallsreiche Köpfe! Da wurde geschrieben und gesungen ("und alle: goooooood VIBRATIONS!!!" danke Frido :-D ), gebacken und gekocht (Lars brachte superleckere Suppe mit, Ben und Caro haben Rosinenbrot gebacken und Doro uns mit leckeren Schnecken verwöhnt), gemalt, gezeichnet und Gipsmasken gemacht. Am Ende hatten wir tolle Cartoons von Ben, superschöne Bilder, ein paar Masken (ich find vor allem die von Hans total schön, obwohl er ja laut selbstaussage nicht kreativ ist :-P ), eine schöne Wandmalerei von Caro und Mone hat (glaub ich) was geschrieben... Bilder kommen hoffentlich nach, wenn ich Cate dazu überreden kann, mir die Fotos zu schicken :-) Trotz Husten und Heiserkeit hab ich es dann doch noch "gewagt" und ein paar Texte von mir vorgelesen - meine Stimme wurde zwar immer tiefer und am Ende hab ich eher nach krächzender Nebelkrähe als nach Melly geklungen, aber das tat der guten Stimmung wohl keinen Abbruch *g* Ich bin jedenfalls total dankbar, in so einer kreativen tollen Gemeinde gelandet zu sein, wo Punks neben Gothics und "Normalos" existieren und sie sich alle gern haben und unterstützen! Jo, mag sein das das rührselig klingt, aber hey, mir egal - ich hab euch alle total lieb und ich bin froh, bei euch zu sein! :-D

28.08.2006

Nichts einreden lassen

medium_Bild_28.2.jpg Als ich heute zur Post ging ist mir dieses nette Graffiti so richtig aufgefallen. Das hat mich mal wieder daran erinnert, wie leicht ich mir Dinge einreden lasse... Ihr kennt das sicher auch: etwas klappt nicht, schon kommt die kleine Stimme und flüstert "Du bist nicht gut genug, gib auf" Jemand reagiert anders als du erwartest oder läßt nen Spruch los weil er dich ärgern wollte, schon flüstert die Stimme *der mag dich nicht, der spielt dir nur was vor* Man spürt Gottes Liebe mal nicht wie einen Sturzbach durch sich durchrauschen schon ist die kleine Stimme da und flüstert *siehst du, ich sag es ja, du bist Gott total egal, der kümmert sich nicht um dich* Schön das ICH weiß, das diese kleine Stimme Unrecht hat und nur angepißt ist weil es stimmt was auf der Häuserwand bei mir um der Ecke steht: Mein kleines christliches Leben ist ein Sturm in Satans Augen - und ich lass mir nichts anderes einreden!

03.07.2006

ein Wochenende im Freaks-Hotel

jetzt ist es ziemlich genau eine Woche her, das ich zusammen mit Conny, Lilly und Mörßl in Geithain zu nem Prophetenseminar war - aja, guggt nur skeptisch, das tat mein Schatz auch als er davon erfuhr :-P Mittlerweile hatte ich ein wenig Zeit, um meine Gedanken zu ordnen und das ganze etwas sacken zu lassen - das war auch bitter nötig, denn dieses Wochenende war seeeeeeeeeeeehhhhhr intensiv... Ich hab viel Neues gehört, viel gelernt, viel gesungen und viele total liebe Leute kennengelernt - und nicht zuletzt viiiieeeel Zeit mit Gott verbracht und mich einfach von ihm liebhaben lassen. Es war schon toll, das auch dort ein paar Freaks ganz in schwarz rumrannten - ich bin also doch nicht die einzige mit Hang zum Schwarzen *g* Die Anbetungszeiten waren total schön - jeder gab sich Gott ganz so hin, wie er es grade wollte, stehend, sitzend oder lang auf dem Boden ausgestreckt - Kuky fragte irgendwann, warum wir uns denn alle auf dem Boden hinter den Stühlen verstecken würden ;-) Na ja, das geht ja sonst nicht, zumindest bei uns in der Offen:bar ist dafür zu wenig Platz... Die Teachings waren super, ich hab gemerkt, das andere leute dieselben Probleme haben wie ich und das sie ganz unterschiedliche Lösungsansätze dafür haben - das Fürbittesystem von Kuky ("Beten in Kreisen") fand ich total inspirierend und ich werd versuchen, das auch mal für mich anzuwenden. Alles in allem war es total schön (Fotos folgen hoffentlich bald) und ich möchte beim nächsten mal auf jeden fall wieder mitfahren!!!

23.06.2006

Party im Auftrag des Herrn

Stell dir vor, es laufen Hunderte von Menschen über die Strasse und feiern. Nein, ich meine keine Brasilianer im WM-Fieber ~_~ Also, vergiss für nen kurzen Moment die WM (auch wenns noch so schwer fällt :-P) und stell dir eine tanzende Menschenmenge vor, die durch die Straßen zieht und feiert. Nein...die Love Parade mein ich auch net... Stell dir des weiteren einen Mann vor, der relativ leicht bekleidet an der Spitze dieser Menge läuft, singt, tanzt, über die Straße hüpft und mehr Party macht als alle anderen. Und JETZT stell dir vor, das dieser Mann ein König ist. Geht nicht? Ein König würde nie seine Amtswürde außer Acht lassen und hüpfend durch die Straße tanzen? Geht doch! In 1.Chronik 15, 16-29 kannst du's nachlesen... Der gute Mann hieß David und hatte zu einem großen Fest geladen. Er trieb alles an Instrumenten auf, was er finden konnte, von Harfen über Zimbeln bis hin zur Laute war alles da und über all dem ertönte der Lärm von Trompeten. Ich frag mich, wie man da den Gesang der Menschen noch hören konnte... Na, jedenfalls war es David total egal, was alle anderen von ihm halten würden - er wollte feiern, und das tat er auch. Er jubelte, hüpfte und tanzte und achtete nicht auf seine Frau, die ihn missbilligend ansah - in der Bibel steht sogar, das sie ihn dafür verachtete, aber das war David egal. Er wollte Gott loben und wie kann man das besser als mit Musik? Das haben wir gestern auch im Hauskreis gemerkt... Es fing schon damit an, das wir diesmal vor dem Haus statt im Haus gesungen haben, "Treppenlobpreis" sozusagen. Es war ziemlich cool, natürlich haben uns die Nachbarn gehört, ein paar Leute von gegenüber kamen sogar raus und einer stellte sich hin und tat so, als ob er uns dirigieren würde - aber das war uns egal, es war einfach toll da draußen zu stehen und unsere Freude an Gott kundzutun. Gegen 20 Uhr hörten wir dann mit Lobpreis auf - da kleine Kinder in der Nachbarschaft waren und wir die nicht stören wollten. Aber die Lust am Singen war uns noch lange nicht vergangen... Nach ner kleinen "Quasselstunde" haben wir uns ins Haus verzogen. Frido klimperte so auf der Gitarre vor sich hin, ich konnte das Summen auch nicht ganz abstellen und eh wir uns versahen waren wir mittendrin im schönsten Lobpreis. Zimbeln, Harfe und Trompete hatten wir nicht, aber die brauchten wir auch nicht - ein Hocker, ne Packung Mikadostäbe und ein mit Reis gefülltes Glas eignen sich super zum Lobpreis machen :-D Irgendwann kam Cate dann noch und holte ihre Trommel dazu - es war einfach super! Kaum war ein Lied zu Ende konnte man aus irgendner Ecke "mehrmehrmehr!!!" hören - wir mochten gar nicht mehr aufhören und jetzt weiß ich auch, warum es David total egal war, ob ihn jemand schief ansehen könnte weil er tanzend durch die Straßen hüpfte...

Lobt den Herrn mit allen Instrumenten!
Halleluja - lobt den Herrn! Lobt Gott in seinem Tempel! Lobt ihn, den Mächtigen im Himmel! Lobt ihn für seine gewaltigen Taten! Lobt ihn, denn seine Größe ist unermeßlich! Lobt ihn mit Posaunen, lobt ihn mit Harfe und Zither! Lobt ihn mit Tamburin und Tanz, lobt ihn mit Saitenspiel und Flötenklang! Lobt ihn mit Zimbelschall und Paukenschlag! Alles, was lebt, lobe den Herrn! Halleluja!

Psalm 150

16.06.2006

von Megaphonen und Neonleuchtreklamen

Es gibt Tage, da funktioniert nichts... Alles geht irgendwie schief, alles läuft so an dir vorbei und du fragst dich, warum du überhaupt aufgestanden bist. Vielleicht betest du dann und wenn Gott nicht sofort antwortet dann denkst du, das deine Gebete irgendwie an der Zimmerdecke kleben bleiben, das Gott dich nicht hört - oder dir nicht zuhören will. In der letzten Zeit ging es mir ab und zu so. Ein paar Dinge gingen schief, ich wachte morgens schon mit Kopfschmerzen auf, etwas, worauf ich mich total gefreut hatte wurde abgesagt und so weiter... Und Gott schien weit weg, vermutlich musste er grad in Afrika ein paar Kinder retten. Mir kams so vor, als ob ich in der Warteschleife wäre: Wenn du Gott loben willst, drücke die 1. Wenn du Gott danken willst, dann drücke die 2. Wenn du dich nach ihm sehnst und seine Nähe suchst - kein Anschluss unter dieser Nummer, tut mir leid, ihre Verbindung wurde unterbochen...

Und dann gibts so Tage, an denen Gott permanent mit dir redet, laut, klar und deutlich. So war es gestern. Vor ein paar Tagen hatte ich Papa gefragt, ob er nicht mal klar und deutlich mit mir reden könnte - er meinte ja und holte das Meaphon raus... Nach dem Hauskreis gestern bin ich noch in die Offenbar gegangen. Ich hab über ein paar Gedanken nachgedacht, bei denen ich mir nicht sicher war, woher die kommen - von Gott, von mir selbst, vom Teufel oder vielleicht bildete ich mir das alles auch nur ein? Mein Blick fiel auf nen Artikel aus "Neues Leben": *Die Stimme Gottes hören lernen* Das war genau das, was ich wollte und ich fing an zu lesen. Ein Satz sprang mich förmlich an: Gott kann uns dennoch an den Platz bringen den er sich für uns wünscht. PENG, da war es, das Megaphon, und ich dachte, es geht nicht mehr deutlicher. Aber Gott wollte wohl auf Nummer Sicher gehen, denn als ich meine Bibel aufschlug las ich folgenden Text aus Hesekiel 16, 6-8:

Ich kam an dir vorüber und sah dich hilflos und blut- verschmiert am Boden liegen. Da sagte ich zu dir: 'Du sollst am Leben bleiben und heranwachsen wie eine Blume auf dem Feld!' Du blühtest auf und wurdest zu einer schönen Frau voller Anmut. Deine Brüste wuchsen, dein Haar war voll und schön. Aber immer noch warst du völlig nackt. Wieder kam ich an dir vorüber, und ich sah, daß du alt genug warst, einen Mann zu lieben. Da breitete ich meinen Mantel über dich aus und bedeckte deinen nackten Körper als Zeichen dafür, daß du meine Frau sein solltest. Ich, der Herr, schwor dir Treue und schloß mit dir einen Bund fürs Leben. So wurdest du meine Frau.

Und ich dachte, deutlicher als Megaphon geht nicht - da war die Antwort auf eine weitere meiner Fragen... Wie war das noch in meinem "Bete zu Jesus" Eintrag? "Schon cool, wie Gott mit mir redet... Durch *Kritzeleien* an Fahrplänen, durch Freunde und sogar durch das Fernsehen..." Und manchmal haut er mir seine Meinung halt auch ziemlich direkt um die Ohren... ;-)


Seid gesegnet

Melly

19.05.2006

Zeitweise blind

Heute war ich längere Zeit auf der Autobahn unterwegs... Es regnete und teilweise hatten wir keine 50 Meter Sichtweite - trotz Scheibenwischer... Dann kam zwischendurch die Sonne auf und man konnte wieder etwas sehen - dann war das Fahren total schön, weil die Sonne richtig warm durchs Fenster schien. Irgendwann fiel mir dann auf, das mein Leben mit Gott eigentlich auch so ist - mal hab ich gute Zeiten, dann "scheint" die Liebe Gottes direkt in mein Leben und mir wird richtig warm ums Herz. Dann kommt "Regen" auf und ich weiß zwar noch, wo mein Ziel ist, aber irgendwie ist der Weg total verschwommen und ich seh nicht mehr richtig wo ich hin muss... Dann weiß ich nicht recht, was ich machen kann, um an mein Ziel zu kommen. Für jeden ist der Weg anders, glaub ich - für die manchen ist Lobpreis das richtige, andere brauchen strukturierte Bibellesepläne und wieder andere können einfach stundenlang im Gebet bleiben. Ich schwank noch so ein wenig hin und her, mal brauch dies, dann wieder das... So richtig das passende "Modell" hab ich für mich noch nicht gefunden ;-) Na ja, ich bin mir sicher, das Papa das richtige für mich hat - und bis ich das gefunden hab, wünsch ich mir einen überdimensionalen Regenschirm :-D


Seid gesegnet


Melly

24.04.2006

Zum Fliegen geschaffen

Es ist halb zwei in der Nacht und ich sollte eigentlich längst schlafen (Morgen ist Uni und so ein Montag ist bekanntlich oft der anstrengendste Tag in Woche) – statt dessen sitze ich lächelnd vorm PC und tippe... Lächelnd, obwohl ich vor 5 Minuten noch geheult habe... Tränen können ja so gut tun :-D Vorhin hab ich einen Film gesehen in dem es ganz viel um Gott, das Evangelium und Gospel gegangen ist und am Ende hatte ich richtig Lust zu beten. Intensiv mit Gott reden, das hab ich schon lang nicht mehr getan. Ich lag da also in meinem Bett und schüttete Gott mein Herz aus. Ich betete für Stefan, meinen Freund, und bat Gott um Verzeihung – irgendwie rückt das ganze Christ-sein immer in den Hintergrund, wenn ich bei Stefan bin :-( Keine Ahnung, ob ich einfach „Angst“ hab, das da auszuleben – schließlich weiß mein Freund ja, das ich Christ bin. Oder vielleicht beschäftige ich mich dann auch einfach mehr mit anderen Dingen und vergesse Gott dabei nach und nach. Ich bin jetzt fast drei Jahre gläubig und es gab immer wieder so Phasen wo ich denke, da hab ich Gott aber ganz schön im Stich gelassen und von mir weggestoßen. Dann mach ich mir Vorwürfe deshalb und genau das hindert mich dann beim Beten – das ist so eine Endlos-Spirale, ganz nach dem Motto „Das passiert dir doch immer wieder, du bittest um Verzeihung und einige Zeit später wendest du dich wieder von ihm ab. Was glaubst du wie lang Jesus das noch mitmacht? Meinst du nicht das es ihn auch irgendwann mal nervt und das er dann genug von dir hat?“ Und leider hör ich oft auf diese kleine Stimme, die mir diesen Mist einredet. Aber heute war es anders, dieser Gedanke kam heute gar nicht erst auf, im Gegenteil – es tat richtig gut, mit Gott zu reden und mich im wahrsten Sinne des Wortes bei ihm auszuheulen. Zum Abschluss wollte ich noch was lesen, und ich holte mir das Buch „E-mail von Gott für Frauen“ aus dem Regal. Das hab ich vor 2 Jahren oder so mal gekauft und schon ewig nicht mehr reingeguckt. In diesem Buch gibt es einen kleinen Bibelvers und dazu passend eine „E-mail von Gott“, einen Text, der ein wenig zum Nachdenken anregen soll. Ich schlug das Buch irgendwo in der Mitte auf und sah diesen Vers:

„Deshalb bin ich auch ganz sicher, das Gott sein Werk, das er bei euch durch den Glauben begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Gott wiederkommt.“ (Philipper 1,6)
In dem Text, der dabei stand, war folgendes geschrieben:

„Jedermann weiß, das sich Raupen am Ende in Schmetterlinge verwandeln. Aber zunächst sind sie definitiv Raupen. Sie können nicht fliegen. Sie bewegen sich sehr langsam. [...] Wenn du deinen geistlichen Weg mit mir beginnst, dann gebe ich dir das Versprechen, dass du geistlich reif wirst, Heilung und Ganzheit erfährst. Aber so weit bist du noch nicht. Geistlich gesehen bist du noch immer eine Raupe. Also hör auf, dich selbst dafür zu bestrafen, das du noch nicht vollkommen bist, und bleibe auf dem Weg zu der Verheißung. Ich habe dich zum Fliegen erschaffen, aber das ist ein Prozess, der Zeit, Geduld und eine Menge Gnade erfordert. [...]“

Mir wurde klar, das ich nicht SCHON seit drei Jahren Christ bin, sondern ERST. Ich muss Geduld haben und darauf vertrauen, das Gott mich liebt und das er eine Menge Gnade für mich über hat. Und ich bin ihm sehr dankbar dafür, das Gott soviel Geduld mit mir hat und mich an jedem neuen Tag wieder neu als sein Kind annimmt. Nach jedem Fall wieder aufstehen und weitergehen ist nicht ganz einfach, aber ich bin mir sicher, eines Tages werde ich fliegen!